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Wolle. Seide. Widerstand.

Öffentliche Führungen

März
Mai 2026
25
Mi
März, 18:30

24
So
Mai, 18:00

Museum Angewandte Kunst

Öffentliche Führungen zur Ausstellung Wolle.Seide.Wiederstand.

Sa, 7. Februar, 15 Uhr
War Rugs From America
Mit der Künstlerin Johannah Herr, der Kuratorin Dr. Katharina Weiler und dem Juniorkurator Leon Lukas Plum (EN)

Mi, 25. Februar, 18.30 Uhr
Ornament und Widerstand
Mit der Kuratorin Dr. Katharina Weiler und der Kunsthistorikerin Dr. Eva Linhart

Mi, 11. März, 18.30 Uhr
Mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum

Mi, 18. März, 18.30 Uhr
Teppiche und neue Kunstkonzepte zwischen freier und angewandter Kunst
Mit der Kunsthistorikerin Dr. Eva Linhart

Mi, 25. März, 18 Uhr
Mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum

So, 12. April, 11 und 15 Uhr
Mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum

Mi, 22. April, 18.30 Uhr
Mit der Kuratorin Dr. Katharina Weiler

Mi, 29. April, 18.30 Uhr
Mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum

So, 17. Mai, 15 Uhr
Wolle, Werte, Widerstände: zeitgenössische Teppiche zwischen Kunstmarkt und Weltpolitik
Mit dem Kunsthistoriker Francesco Colli

So, 24. Mai, 15 Uhr
Finissage
Mit der Kuratorin Dr. Katharina Weiler

Ohne Voranmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen. Weitere Termine entnehmt Ihr dem Veranstaltungskalender des Museums.


Mit der Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. widmet sich das Museum Angewandte Kunst nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt.

Die Ausstellung präsentiert Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler:innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche der Künstler:innen fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen.

Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler:innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Was aber macht dieses Medium für Künstler:innen so interessant, um über Widerstand nachzudenken, und dabei mitunter verflochtene Themen durch Knoten, die Kette und den Schuss, oder mit der Tuftpistole auszuloten?

In der Ausstellung werden ausgewählte Werke folgender Künstler:innen präsentiert:

Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert.

Kuratorin: Dr. Katharina Weiler

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