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WDC-Campus: Dialogwerkstätten

TUQTULI | Dialogwerkstatt

Mai 2026
06
Mi
10:00 – 20:00

TUQTULI, Healthcare Futurist, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS), Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

TUQTULI ist ein dialogisches Kommunikations-Prinzip, bei dem in Echtzeit Zeichen aneinander­ge­reiht werden wie Worte. Es ist praktisch, wenn eine gemeinsame Sprache, eine Dolmetscherin und Übersetzungs-Apps fehlen – etwa auf Reisen, mit Geflüchteten, im Zusammenhang mit humanitärer Hilfe.

TUQTULI kann in ausgestalteter, vektorisierter Form auch für längerlebige Botschaften eingesetzt werden – etwa im öffentlichen Raum, in Büchern oder, wie bei TUQTULIs jüngster interdisziplinärer, internationaler Kooperation, dem Ibuprojekt, auf Beipackzetteln.

TUQTULI lädt so viele unterschiedliche Menschen wie möglich ein, diese neue Art der weltweiten Kommunikation mitzugestalten. Im Geist der Demokratie trägt es so zu ihrer Stärkung bei – aus­ge­zeich­net passend zum Mot­to von Frankfurt als Word Design Capital, »design for democracy«. TUQTULI verbindet die Popkultur unserer Zeit mit dem visuellen Erbe von Gesellschaften und der Kreativität einzelner Menschen. Es trägt dazu bei, Gräben zu überbrücken und interkulturelle Verständigung zu fördern.

Und es macht großen Spaß!

Das Projekt startete 2024 und war seither auf Konferenzen, Festivals und Hochschulen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Japan und USA.

Programm am 06.Mai 2026

10-17 Uhr: Frankfurter Botschaft
Workshop

Aufbauend auf den zwei Wochen vorher stattfindenden Workshop zur Frankfurter Jacke geht es hier um eine in TUQTULI verfasste Botschaft als Aufnäher oder Aufdruck.
Deine demokratische Gesinnung kann hier ihren Ausdruck finden als Gruß, Selbstauskunft oder Erinnerung an Dich selbst – individuell oder allgemeingültig, ins Auge fallend oder diskret.

ab 19 Uhr: Sprachunabhängige Verständigung weltweit
Vortrag und Podiumsdiskussion

Juli Gudehus hält einen Vortrag über ihr TUQTULI Projekt, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. Diese wird sich um Potential und Zukunftsperspektiven von TUQTULI drehen.

Gäst:innen sind:
● Dr. Eliane Ettmüller / Frankfurt / Islam- und Politikwissenschaftlerin, tätig im Bereich der Bildungsarbeit
● N.N. aus dem Bereich Linguistik
● Dr. Tobias Gantner / Köln / Mediziner, heute Berater im Bereich Gesundheitskompetenz
● Andreas Knauf / Darmstadt / Rechtsanwalt im Bereich Copyright und Markenrecht

Anmeldung ab Mitte April 2026. Anmeldeprozess folgt.


Weiteres Rahmenprogramm außerhalb des Museum Angewandte Kunst:

4. Mai 2026: »Gib mir Zeichen!«
Geschlossener Workshop für Studierende der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS).

Sowohl bei der Polizei als auch in der Verwaltung gibt es hin und wieder Situationen, in denen das Fehlen einer gemeinsamen Sprache ein Gespräch verunmöglicht. Was tun, wenn niemand dolmetschen kann und es keine Übersetzungs-Apps gibt? Studierende der HöMS aus den Fachbereichen Polizei und Verwaltung lernen gemeinsam in diesem Workshop, mit Hilfe des TUQTULI-Prinzips zu kommunizieren. 

01. April- 10.Juni 2026: Das Milulayu-Projekt
Seminar an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd mit Studierenden.

TUQTULI kann in ausgestalteter, vektorisierter Form auch für längerlebige Botschaften eingesetzt werden – etwa im öffentlichen Raum, in Büchern oder, wie beim Milulayu-Projekt, auf Packungs­bei­la­gen von Medikamenten.

Vie­len Men­schen ist die Information auf solchen Beipackzetteln nicht zugänglich: Analphabet*innen, Men­schen, die Lese­schwie­rig­kei­ten haben und die­je­ni­gen, die die um sie her­um gespro­che­ne Spra­che nicht verstehen. Für diese übersetzen im Sommersemester Studierende der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd Beipackzettel unterschiedlicher Medikamente nach dem TUQTULI-Prinzip in Zeichen.

Die Ergebnisse werden im Rahmen des Campus Festival präsentiert


Initiatorin und Motor(in) des TUQTULI Projekt ist Juli Gudehus. Äpfel und Birnen vergleichen ist ihr täglich Brot. Sie sieht und schafft Verbindungen zwischen Phänomenen, Menschen und Dingen. Seit 1992 arbeitet sie mit und an Zeichen. Sprache und Alltagskultur sind ergiebige Quellen für ihre facettenreiche Arbeit, die international publiziert und ausgestellt wird. Juli wurde bekannt durch ihre Übersetzung der Genesis in zeitgenössische Hieroglyphen. Der neuartige Ansatz ihres TUQTULI Projekts macht sie zur Pionierin im Feld piktographischer Kommunikation.


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Veranstaltungen dieser Reihe

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06
Mi
10:00 – 20:00
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TUQTULI, Healthcare Futurist, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS), Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
TUQTULI ist ein dialogisches Kommunikations-Prinzip, bei dem in Echtzeit Zeichen aneinander­ge­reiht werden wie Worte. Es ist praktisch, wenn eine gemeinsame Sprache, eine Dolmetscherin und Übersetzungs-Apps fehlen.
Museum Angewandte Kunst, Frankfurt

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