©Verband Christlicher Pfadfinder*innen Hessen e.V.Schwarzzelt Architektur
Zelt als Form zwischen Not und Eskapismus
- Schwarzzelt Architektur
- Zelt als Form zwischen Not und Eskapismus
Verband Christlicher Pfadfinder*innen Land Hessen; social.form
In einer Zeltkonstruktion aus schwarzen Jurten-Kothen-Planen findet ein Gespräch zum Thema „Zelt“ statt. Das Zelt entsteht direkt davor als partizipative Performance. Beteiligt sind ein kleines Team aus Architekturstudierenden aus Darmstadt, Architekt:innen, Designer:innen und Pfadfinder:innen - und Gästen.
Das Zelt wächst aus dem Raum auf die Straße – und verschwindet nach Ende der Veranstaltung wieder komplett. Die genaue Form wird situations- und wetterabhängig entschieden, im Gespräch mit allen Beteiligten. In der ersten Projektphase werden Modelle und die Ideen von Architekturstudierenden aus Darmstadt und Pfadfinder:innen in einem Workshop entwickelt.
Einfache Knoten, Knüpf- und Abspanntechniken können vermittelt werden. Die Mittel sind bewusst beschränkt auf Plane, Seil, Holz und Gegebenheiten vor Ort.
Thema des Panels ist das „Zelt“ als uralte und sehr zeitgenössische Form der Behausung. Es dient Flüchtlingen als Unterkunft. Es verspricht Wohlhabenden Work-Life-Balance und Naturnähe. Es gestaltet olympische Ensembles. Es ist mobil, flexibel und tendenziell umweltfreundlich. Bei den Pfadfinder:innen ist es modular. Es formt die Identität einer Jugendbewegung.
Das Gespräch soll diese Aspekte verstehbar machen. So soll eine Perspektive des Zelt als Form und als Gebrauchsgegenstand entstehen.
Panel:
Andreas Buss (Architekturhistoriker / Architekt; Zürich)
NN (Flüchtlingshilfe (GIZ, o.Ä.)
Kilian Frank (Designer, Pfadfinder)
NN (Heimplanet)
Veranstaltung in Deutscher Sprache. Eintritt frei
