©Ben KuhlmannAfkV – Amt für künstlerische Vermessung
- AfkV – Amt für künstlerische Vermessung
November 2026
social.form
Im Rahmen der WDC 2026 erforscht das Amt für künstlerische Vermessung die Bedeutung von Industrie und großmaßstäblicher Strukturen für die Identität urbaner Räume am Beispiel des Frankfurter Stadtteils Höchst.
Zwei Vermesser:innen mit künstlerischem oder gestalterischem Hintergrund werden eingeladen, in einmonatigen Residenzen den Industriepark Höchst – eine prägende, meist unzugängliche Großstruktur – zu untersuchen. Das AfkV geht mit der bevorstehenden Öffnung des Bolongaropalastes in Höchst einher. Beide Orte, Palast und Industriepark, stehen exemplarisch für urbane Macht-, Produktions- und Bedeutungsräume, die den Stadtteil prägen: sichtbar in ihrer Architektur, unsichtbar in Narrativen und sozialen Ordnungen.
Das Projekt eröffnet durch künstlerische Perspektiven neue Zugänge zu den Grenzen, Bildern und Geschichten, die zwischen Alltag, Industrie, Erinnerung und Zukunft entstehen – und schafft so einen Dialograum über die Rolle solcher Orte für die Stadtgesellschaft. Der Austausch zwischen Kunst, Stadtgesellschaft und Industrie wird durch Ausstellungen und ein Rahmenprogramm vertieft.
- Der Open Call zur Teilnahme an den Residenzen wird im April 2026 veröffentlicht.
- Open Call: Mai 2026
- Bekanntgabe Ergebnis Open Calll: Ende Mai 2026
- 1.Vermessung: 15.08.-14.09.2026
- Ausstellung 1. Vermessung: 15.09.-22.09.2026
- 2.Vermessung: 26.09.-25.10.2026
- Ausstellung 2. Vermessung: 26.10.-03.11.2026
- Abschlussausstellung "AfkV Höchst": tbd
Das AfkV ist eine von social.form (Architekturbüro für Projektentwicklung, Raum & Aktion, Darmstadt) entwickelte Methode zur städtebaulichen Erhebung.
In Höchst wird das AfkV in Kooperation mit dem Kulturverein Raum für kulturelle Fragen e.V. umgesetzt, der die Projektträger:innenschaft inne hat.
Der im Stadtteil ansässige Verein Raum für kulturelle Fragen e.V. führt das Projekt gemeinsam mit social.form, Architekturbüro für Projektentwicklung, Raum & Aktion aus Darmstadt durch. Als lokale Akteur:innen sind bereits das Historisches Museum Frankfurt, das Stadtteilmanagement Frankfurt-Höchst und die Projekt Stadt – Eine Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt dabei. Wir freuen uns über weitere Akteur:innen aus dem Stadtteil – Kommt gerne auf uns zu!
