
Blumen für Blum – ein Dorf und sein Denkmal
- Blumen für Blum – ein Dorf und sein Denkmal
Passionsspiele der Demokratie gUG
Im Zentrum von Blumen für Blum – ein Dorf und sein Denkmal steht die Frage, wie Erinnerung an Demokraten wie Robert Blum lebendig bleibt und was sie für unsere heutige Demokratie bedeutet.
Das Denkmal in Petterweil ist das einzige in Deutschland – obwohl Blum eine zentrale Figur der Revolution von 1848 war. Seine Geschichte ist wenig bekannt. Das Projekt greift diesen blinden Fleck auf und verbindet ihn mit heutigen Herausforderungen demokratischer Teilhabe und Handelns. Ziel ist es, Demokratiegeschichte und Demokratie durch Kunst sicht- und erfahrbar zu machen.
Geplant sind 4 Tage mit Aufführungen im Park am Robert-Blum-Denkmal. Eine Kleine Bühne wird aufgebaut, Essenstände sorgen für Infrastruktur, gleichzeitig sind die Menschen eingeladen, ihre Picknickdecke, ihren Klappstuhl oder ihre Verpflegung mitzubringen. Demokratie wird gemeinsam gefeiert. Michael Quast spielt Robert Blum, ein 2. Schauspieler ist sein Gegenspieler. Amateurspieler:innen treten als Gestalten der Demokratie auf. Der Chor Mainvokal unter Leitung von Katharina Blattmann singt Revolutionslieder – gemeinsam mit lokalen Sänger:innen, die das Publikum zum Mitsingen einladen.
Die Bevölkerung kann aktiv mitwirken – durch ihre Teilnahme, Beiträge in den Chören und das gemeinsame Feiern. Durch mediale Begleitung und lokale Kooperationen wird das Projekt weithin sichtbar. So entsteht ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart – zwischen Kunst, Erinnerung und demokratischem Handeln.

