
Den Tod gestalten – mehr als nur ein Abschied
- Den Tod gestalten – mehr als nur ein Abschied
Frankfurter Domkreis für Kirche und Wirtschaft
Design ist nicht nur die Gestaltung von Objekten, Gebäuden oder Produkten – es ist auch die Art und Weise, wie wir unser Leben und den Umgang mit schwierigen Themen wie dem Tod gestalten.
Der Tod, als unausweichlicher Teil des menschlichen Daseins, lässt sich durch die Linse des Designs betrachten: Welche Räume, Rituale und Formen bieten uns Trost? Wie gestalten wir den Abschied, das Gedenken und die Erinnerung so, dass sie unseren kulturellen, religiösen und individuellen Bedürfnissen gerecht werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen, die im Rahmen der World Design Capital 2026 ausgerichtet werden.
Im Domkreis Kirche und Wissenschaft möchten wir die Gelegenheit nutzen, die vielfältigen Ansätze rund um die Sepulkralkultur und die Gestaltung von Abschieds- und Trauerräumen auf kreative und gleichzeitig respektvolle Weise zu erkunden. Der Tod ist nicht nur ein Thema für Bestatter und Kirchen, sondern betrifft uns alle.
Daher haben wir ein abwechslungsreiches Programm entwickelt, das von interdisziplinären Gesprächen und künstlerischen Projekten bis hin zu praktischen Workshops reicht. Jede Veranstaltung ist eine Einladung, gemeinsam nach neuen Perspektiven und Gestaltungsmög-lichkeiten zu suchen – sei es in einem Kirchraum, in der Kunst oder durch die Auseinandersetzung mit Trauerritualen aus verschiedenen Kulturen und Religionen.
Der Frankfurter Domkreis für Kirche und Wissenschaft behandelt gesellschaftliche, ethische und wirtschaftliche Themen an der Schnittstelle von Glaube und Wissenschaft. Er fördert den Dialog zwischen den verschiedenen Positionen und wissenschaftlichen Erkenntnissen.



