©MSPTDesign für die Kommunikation – Ikonen der Mediengeschichte
- Design für die Kommunikation – Ikonen der Mediengeschichte
Dezember 2026
Museum für Kommunikation Frankfurt; Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Kommunikation braucht Gegenstände: Dinge, mit denen Nachrichten verfasst, versendet oder empfangen werden können. Ihre Gestaltung war und ist nie nur eine Frage der Technik. Bedienbarkeit, Ästhetik und Marketing fließen zusammen – und so entstehen Entwürfe, die sich mutig von der Konkurrenz abheben und weltweit Maßstäbe setzen.
Zwischen Unikat und Serienprodukt entwickelten sich Formen, die bis heute untrennbar mit bestimmten Marken, Epochen und Nutzungsweisen verbunden sind. Oft ist es das Design, das darüber entscheidet, ob Kommunikationsmedien ihren Weg in unseren Alltag und schließlich in die Designgeschichte finden.
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt ab dem 1. Juni 2026 bis Ende des Jahres eine besondere Design-Intervention in der Dauerausstellung „Mediengeschichte/n neu erzählt“. Ausgewählte Objekte aus der Museumssammlung machen anschaulich, wie stark gutes Design die Geschichte der Kommunikation geprägt hat.
In einem neuen Design-Rundgang durch die Dauerausstellung sowie einer Intervention im Eingangsbereich präsentiert das Museum einige dieser Meilensteine der Gestaltung, darunter das „Bauhaus“ oder Fuld-Telefon, der „Schneewittchensarg“ von Braun und das futuristische TV-Möbel Kuba Comet.
Das Museum für Kommunikation Frankfurt ist eines von drei Museen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation in Deutschland. Mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen im preisgekrönten Gebäude am Museumsufer initiiert es Diskurse rund um die Themen Kommunikation, Mensch und Technik und vermittelt aktiv Wissen und Medienkompetenz. Die Stiftung unterhält mit über 11 Millionen Objekten eine der weltweit größten und ältesten Sammlungen zur Kommunikations- und Mediengeschichte.
