Zwei Personen stempeln mit Farben auf ein Blatt Papier©Ben Kuhlmann

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Geschichtsabdrucke / Antifaschistische Orte in Offenbach

Mai 2026
22
Fr

HfG Offenbach mit Geschichtswerkstatt Offenbach, studio pari-pari

Am 22. Mai 1933 fand auf dem Schlossplatz in Offenbach eine öffentliche Bücherverbrennung der Nationalsozialisten statt. Unterstützt wurde diese von Schüler:innen und Lehrenden der Technischen Lehranstalten, der Vorgängerinstitution der HfG Offenbach. Um diese Verfehlung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und sich kritisch mit aktuellen rechten und faschistischen Tendenzen auseinanderzusetzen, engagiert sich die AG „Politics Day“ an der HfG.

In Zusammenarbeit mit dem studio pari–pari, bestehend aus den Künstlerinnen Marina Kampka und Lena Schrieb, sowie der Geschichtswerkstatt Offenbach und ihren antifaschistischen Stadtrundgängen entwickelte sich das Projekt »Geschichtsabdrucke«, das am 22. Mai 2025 seinen Auftakt fand.

Das vom studio pari–pari entwickelte Konzept der Stadtstempel, bei dem mittels eines Knetstempel Strukturen, Buchstaben oder Formen aufgenommen und abgedruckt werden, traf auf den Input der Geschichtswerkstatt über Offenbacher Orte und Geschehnisse zwischen 1933 und 1945. Aus der Weiterentwicklung der Workshop-Ergebnisse haben Studierende der HfG eine Publikation erarbeitet. Zusätzliche Beiträge kommen von der Historikerin Andrea Hansert, dem Aktionsbündnis Verlage gegen Rechts mit Simon Wahlers, sowie der Kunstpädagogin Nanna Lüth.

Am 22. Mai 2026 wird die Publikation im Rahmen eines Gesprächs vorgestellt.

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WDC 2026 | Geschichtsabdrucke / Antifaschistische Orte in Offenbach