Die Beleuchtung von Main Light steht am Frankfurter Mainufer in der Dämmerung©Ben Kuhlmann

Main-Light

18:00 Uhr
07
Do
Mai

30
Fr
Okt.

Tobias Trübenbacher & Andreas Lang

Konventionelle Straßenbeleuchtung verursacht durch Lichtverschmutzung ökologische Schäden, stört den Tag-Nacht-Rhythmus von Mensch, Pflanzen und Tier und verbraucht durch eine aufwändige Installation viele Ressourcen. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an Licht, besonders an abgelegenen Orten – ein Sicherheitsrisiko.

Regenerative Energien bleiben im öffentlichen Raum oft unsichtbar und Potenziale werden kaum genutzt. Im Rahmen der WDC 2026 realisieren Tobias Trübenbacher und Andreas Lang mit Main-Light eine autarke, klimaneutrale Beleuchtungslösung für den öffentlichen Raum. Die Installation erzeugt ihren Strom durch innovative Solarfolien selbst, funktioniert deshalb ohne Stromleitungen und bringt Licht durch lichtverschmutzungsarme, insektenfreundliche Beleuchtung an bisher dunkle Orte.

Main-Light wird an der Weseler Werft in Frankfurt realisiert und macht dort erneuerbare Energieerzeugung im Alltag sichtbar und erfahrbar – als positives Formleitbild. Tagsüber erzeugen die Solarfolien ein Spiel aus Licht, Schatten und Farbe und bringen erneuerbare Energiegewinnung unmittelbar in die Stadt. Nachts sorgt eine gezielt eingesetzte, bedarfsabhängige Beleuchtung für Orientierung und Sicherheit, ohne die Umgebung unnötig zu erhellen. Mit bunten Farben und zeitgenössischen Mustern bereichert die Installation den urbanen Raum und schafft einen Ort zum Verweilen, an dem zentrale Fragestellungen unserer Zeit zum Thema werden: Lichtverschmutzung, regenerative Energie und inklusive Mobilität.

Neben dem ökologischen und sozialen sowie infrastrukturellen Nutzen entsteht ein Ort für Bildung und Austausch: Workshops und digitale Formate regen zum Diskurs über Licht, Energie, Sicherheit, das Stadtbild und Gestaltung an.

Footer image
WDC 2026 | Main-Light