Blick auf die Frankfurter Paulskirche©Ben Kuhlmann

Policy Days – Future Needs Design

Politik

November 2026
13
Fr
09:30 – 20:30

Deutscher Designtag e.V., Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der Policy Day zum Thema Politik am 13. November 2026 an der Goethe-Universität Frankfurt bildet im Rahmen der WDC 2026 den zentralen Treffpunkt für alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und dem Forschungszentrum Normative Ordnungen widmet sich der Konferenztag dem Feld der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?

Der Tag ist in 3 Tracks gegliedert: DEBATE, REFLECT und ACT.

  • In DEBATE werden in Roundtable-Diskussionen die großen Herausforderungen unserer Zeit im Zusammenspiel von Design, Politik und Wissenschaft verhandelt.
  • REFLECT bildet dazu den politik- und designwissenschaftlichen Track, in dem Projekte und Papers in Panels präsentiert werden und die in DEBATE aufgeworfenen Fragen analysiert, vertieft und theoretisch gerahmt werden – beide Tracks beziehen sich wechselseitig aufeinander und ergänzen sich inhaltlich.
  • ACT schließlich erweitert die Konferenz durch eine Ausstellung internationaler Best-Practice-Beispiele rund um den Policy Day, die zeigt, wie Design bereits heute als politische Gestaltungskraft wirkt.

So macht der Tag die Rahmenbedingungen und Perspektiven einer Design Policy für Deutschland sichtbar, lädt zur aktiven Beteiligung ein und will Lust darauf machen, Design künftig noch selbstverständlicher als Teil des Regierungshandelns zu verankern.

Beteiligte:

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff [Peace Research Institute], Thomas Hemmelgarn [Head of Unit of the EU Policy Lab], Prof. Dr. Sabine Junginger [Northumbria University], Prof. Regina Hanke [BEDA], Prof. Dr. Michael Saward [Democratic Design Framework], Prof. Dr. Markus Miessen [The Esh Clinics], Dr. Felix Petersen [Citizens Assemblies], Prof. Dr. Sven Siefken [Redesign Democratic Representation], Prof. Dr. Friedrich von Borries [Redesign Democratic Representation], Philipp Cartier [Gestaltungszentrale Politik], Prof. Dr. Anna Whicher [pdr, Cardiff]

Themenschwerpunkte:

  • Design als politische und demokratische Kompetenz
  • Normative Grundlagen von Design und Demokratie
  • Design in Government & Design Policy
  • Institutionalisierung von Design in politischen Strukturen
  • Demokratische Innovationsformate (Citizens’ Assemblies, neue Repräsentationsmodelle)
  • Design und Macht: Aushandlung, Konflikt, Legitimation
  • Europäische und internationale Best Practices (z. B. Policy Labs)
  • Von Analyse zu Handlung: nachhaltige Designpolitik für Deutschland

Für weitere Informationen und Anfragen: felix.kosok@wdc2026.org


Der Tag wird in enger Kooperation zwischen dem Deutscher Designtag e.V., dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 durchgeführt.

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