Zwischen Ton, Porzellan, Glasur, Pigmenten, Werkzeugen, Töpferscheiben, Regalen und Öfen bietet das Studio leramics der Frankfurter Künstlerin Lena Eckerlein Einblicke in keramische Produktionsprozesse: vom rohen Material über geformte, getrocknete und gebrannte Werkstücke bis hin zu glasierten und fertiggestellten Objekten. Zwischenschritte werden so erfahrbar, die im fertigen Produkt oft unsichtbar bleiben.
Als Werkstatt und Labor für Ton- und Glasurprozesse verbindet das Studio leramics funktionale Keramik, experimentelle Objekte und künstlerische Materialforschung. Keramik wird als zeitintensive, körperliche und transformative Praxis betrachtet, in der Material, Technik und Gestaltung miteinander in Beziehung treten. Besucher:innen erhalten außerdem Einblicke in Workshopformate, die unterschiedliche Zugänge zum Arbeiten mit Ton eröffnen.
Das Studio befindet sich im Danzig am Platz im Frankfurter Ostend, einer Zwischennutzung, die zeigt, wie leerstehende Räume zu Orten für Produktion, Austausch und kreatives Arbeiten werden können.
Lena Eckerlein ist Biologin, Künstlerin, Keramikerin und Kunstpädagogin. Seit 2020 betreibt sie das Studio leramics um einen experimentellen Raum zum Erkunden von Ton und Glasur zu schaffen. Ton und Glasuren werden dabei nicht nur aufgrund ihrer haptischen und transformativen Eigenschaften untersucht, sondern auch als Medien für soziale und materielle Interaktion.

