
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
Thinking Design x Christopher Dell
- Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
- Thinking Design x Christopher Dell
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
Raum musikalisch denken
Weltweite Migration, der Klimawandel sowie ökonomische und politische Krisen bringen gängige Stadtplanungsverfahren an ihre Grenzen. Die Stadt weist immer weniger die Eigenschaften eines homogenen Objekts auf und zersplittert stattdessen in vielfältige materiale Zusammenhänge situierten Handelns. In diesem Kontext perspektiviert die Lecture Performance von Christopher Dell sein Konzept des musikalischen Raumdenkens. Er wird dabei Teile seiner aktuellen Studien “Dialogue Concerts. Conceptual Research on Architecture and Music” und „Raum und Handlung” vorstellen.
Der Vortrag wird auf Englisch stattfinden.
Christopher Dell (Prof. Dr. phil. habil.) arbeitet als Theoretiker für Städtebau und Architektur, als Komponist, Musiker und Künstler in Berlin, Bergen und Kopenhagen. Dell lehrt als Professor für Architekturtheorie an der Bergen School of Architecture, Norwegen. Er wirkte zudem als Professor für Städtebautheorie an der HafenCity Universität Hamburg und an der Technischen Universität München. Darüber hinaus hatte er den Lehrstuhl für Städtebau und Stadterneuerung an der Universität der Künste Berlin inne. Im internationalen Kontext umfasst seine Lehre im Bereich Städtebau unter anderem die Architectural Association London, die University of the Witwatersrand Johannesburg, die Kunstakademie Arnheim, die HSL Luzern und die ETH Zürich.
Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik erforscht, warum und wie Menschen Kunst erschaffen und sie aufführen, erleben und bewerten. Der Schwerpunkt des MPIEA liegt auf Musik, das Institut beschäftigt sich aber auch mit anderen zeitgebundenen Kunst-Domänen wie Tanz oder Film.
Veranstaltungsort ist barrierefrei.
