Mit Sesame Treat präsentiert die Künstlerin Ute Ritschel eine Eat-Art-Performance, die ihren Ursprung in einer künstlerischen Feldforschung während der Yatoo Artists Residency im Oktober 2014 hat.
Inspiriert von der Schönheit und Vollkommenheit des kleinen Sesamsamens entwickelte sie in Wongol, Südkorea, eine öffentliche Performance für die Dorfbewohner:innen. Die umliegende Landschaft mit Bergen, Bachläufen, Brücken, Reisfeldern und Perilla-Pflanzen wurde dabei in eine essbare Installation übersetzt.
Sesamsamen, Blätter, Gewürze, Speisen und Süßigkeiten dienen als künstlerisches Material, um die hügelige Landschaft in neuer Form entstehen zu lassen. Die Performance verbindet Naturbeobachtung, gemeinschaftliches Erleben und Eat Art zu einer sinnlichen Annäherung an Nahrung, Landschaft und Erinnerung.
Im Zentrum steht der Sesam als alltäglicher Begleiter: als Nahrungsmittel, Heilpflanze und süße Delikatesse – als Sesame Treat. Nach der Performance wird die essbare Kreation gemeinsam genossen.
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©Ute Ritschel
